Heinkel He 162 - Hauptfahrwerk

Revell, 1:32

Beim Fahrwerksschacht wird der Zurüstsatz von Aires verwendet. Dieses Teil ist für sich schon ziemlich detailiert - doch findet sich immer wieder etwas, das fehlt oder besser gemacht werden kann. Als erstes kommen die Federn für das Einziehfahrwerk an die Reihe. Die Bilder zeigen sehr schön die Verwandlung des Aires - Zurüstteils. Die angegossenen Federn werden entfernt und mit Federstahl- und Kupferdraht neu aufgebaut.
Die Aires-Wanne habe ich mit Alclad II lackiert und ausreichend trocknen lassen.
Der nächste Schritt war dann die angegossenen Kabel in gelb zu lackieren. Das dauerte etwas länger als gedacht - aber es wertet den Fahrwerksschacht schon einmal ungemein auf. Außerdem erhielten die Dämpfer im Fahrwerksschacht eine grünliche Lackierung. Dazu habe ich die Dämpfer mit Alclad grundiert. Danach habe ich mir mit Ölfarbe dieses grün angemischt und lasierend auf die Dämpfer aufgebracht. Dadurch erhalten sie ein schön metallisches aussehen. Das alles habe ich von Meister Klaus gelernt, der immer wieder mit solch neuen Ideen daherkommt. Und das Ergebnis überzeugt jedesmal auf's Neue.

Am Öltank habe ich dann auch noch eigene Leitungen ergänzt. Dazu kommt 0,4mm Bleidraht zum Einsatz und, wie ich finde, eine ganz tolle Sache, kleine Messingmuttern mit denen diese Leitungen festgeschraubt sind (zumindest schaut es so aus).
Die Federn sind nun auch an ihrem Platz. Schön langsam wird das ja was...
Auf Referenzbildern sind noch Hebel zu sehen die zwar im Bausatz bzw. Airessatz enthalten sind, die man aber noch besser machen kann. Also an die Arbeit! Im Bild ist das Airesteil zu sehen und daneben der Eigenbau. Die selbstgemachten Hebeln bestehen aus einer Red Bull Dose, etwas Plastiksheet und Kupferdraht.
Das Metall von den Red Bull Dosen läßt sich gut schneiden und noch besser schleifen, so dass die Hebel schön in Form gebracht werden können. Sehr schön ist der Größenvergleich mit einer Ein-Cent Münze.


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