Revell, 1:32
Im Cockpit habe ich das Aires Set "2033 Heinkel He 162 A-2 Detail Set" und von Eduard das Set "32539 He 162A Spatz Interior Set" verbaut
Zunächst habe ich mit dem Fräser die Details von den Rumpfinnenseiten des Revellbausatzes entfernt.
Die nächsten drei Bilder zeigen die Cockpitwanne vor und nach der Bearbeitung:
Die Aires Cockpitwanne sieht ja sehr schön aus - nur ist beim Eduard-Set eine schönere Rückwand dabei. Also wieder den Fräser ausgepackt und weg mir der Aires Rückwand.
An der linken Cockpitseite habe ich die angegossenen Kabelbündel abgeschliffen und durch Draht ersetzt. Das Ganze dann noch bemalen und etwas altern.
Die rechte Cockpitseite im Aires Cockpit hat einen Fehler: Es ist dort ein amerikanisches Funkgerät nachgebildet.
Die Cockpitseite war aber schon bemalt, als mich Klaus darauf hingewiesen hat. Kann man nichts machen - also Fräser wieder ausgepackt und weg damit.
Jetzt geht es daran ein FuG 24 herzustellen. Klaus hat im Internet Originalbilder gefunden, auf denen die rechte Seite gezeigt wird, auf denen das FuG 24 zu sehen ist.
Also packen ich einen Resinklotz, einen Anguss von einem Resinteil, den ich zum Glück in meiner Restekiste aufbewahrt habe, aus und beginne mit dem Zurechtschleifen des Klotzes, oder soll ich besser sagen Klötzchens?
Die Skala muss oben drauf: Hierzu stanze ich mit einer Lochzange aus einem Joghurtbecher eine entsprechende Scheibe aus und klebe es auf die Oberseite.
Die Drehknöpfe stammen von einem entsprechenden Rundprofil und die Kippschalter sind kleine Drahtstücke deren Ende mit einer Flachzange flachgedrückt ist. Die Halterung entstammt aus einer Dose Katzenfutter. Ist ein schönes Alu, das sich leicht biegen lässt.
Bis jetzt schaut es einmal so aus:
An der linken Cockpitseite ist mir ein Griff direkt von der Pinzette in's Nirvana - Land abgehauen. Der war ja so schön.....! Nach einer halben Stunde intensiven Suchens in der näheren und auch weiteren Umgebung gebe ich dann auf und beschließe das Ding selber zu machen - hilft ja nix - ich hab' ja keinen anderen. Ich nehme also ein Rundprofil von 1mm Durchmesser, schneide mir ein kurzes Stück davon ab und spanne es in meinen Proxxon. Dann nehme ich eine Spitze klinge (ein Skalpell) und drehe mir dieses knubbelige Ding selber aus dem Rundstab heraus. Der Stab auf dem der Griff befestigt ist, ist aus demselben Rundprofil herausgefräst. Das Ergebnis kann sich, glaube ich, durchaus sehen lassen.
Auf der Konsole war ein Kabelstrang der zum Steuerknüppel führt. Das tolle daran ist, dass mitten auf der Konsole die Kabel mit Lusterklemmen verbunden waren. Dieses gilt es eben nachzubauen.. Ich lackiere also die einzelnen Litzen gelb und setzte ein kleines Rechteck aus Alu auf. Davor habe ich aber noch mit der Nadel die Fassungen für die Schrauben imitiert. Die einzelnen Kabel waren isoliert. Aber wie das nachbilden, ohne dass es zu dick wird? Nach langem hin und her und einigen Versuchen habe ich letztendlich eine Lage eines Papiertaschentuchs genommen und, mit verdünntem Weissleim getränkt, um die Kabel gewickelt. Noch ist es nicht lackiert. Ich werde da noch einmal die Litzen gelb lackieren und die Isolierung mit reifenschwarz.
Das Instrumentenbrett ist mittlerweile auch zusammengebaut und lackiert. Hierbei kam nicht das vorlackierte von Eduard zum Einsatz, sondern das von Aires.